Yoga für Herz und Kreislauf

Yoga für Herz und Kreislauf ist Prävention, um schlimmeren Erkrankungen vorzubeugen. Durch die Atmung kannst du den Blutdruck beeinflussen.
Lesedauer: 4 Minuten

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In vielen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Yoga eine Möglichkeit bietet, Stress zu reduzieren, Abstand zu gewinnen und zu harmonisieren. Das kann man sich für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zunutze machen.

Seien Sie achtsam!

Im Yoga und Ayurveda geht man davon aus, dass jeder Menschen in die Lage versetzt werden kann, sich selbst zu heilen. Dazu bedarf es neben Wissen oft auch Impulsen von außen. Statt einer Pille wird auf die besonderen Lebensumstände des Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen eingegangen. So muss auch die Yoga-Praxis an die Bedürfnisse angepasst werden. Die verbesserte Selbstwahrnehmung, eine tiefe, entspannende Atmung und Achtsamkeit stärken das Nervensystem und beruhigen den Geist. So kann auch die Energie leichter fließen.

Yoga für Herz und Kreislauf

Je nachdem, was die Ursachen für Bluthochdruck oder einen Schlaganfall sind, welche Lebensumstände Ihre Krankheit begleiten, sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob Yoga das Richtig für Sie ist. Wenn der Arzt grünes Licht gibt, suchen Sie sich eine erfahrene und gut ausgebildete Yogalehrerin oder Yogatherapeutin. Berichten Sie ihr (oder ihm), welche Einschränkungen Ihre Krankheit mit sich bringt. Sie werden dann beide an Ihren Möglichkeiten arbeiten können. Wenn Sie einen Übungsplan erhalten haben, können Sie darüber hinaus immer noch mal zu Ihrem Arzt gehen, wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten.

Bluthochdruck, Schlaganfall und Yoga

Ein Schlaganfall kann durch einen Gefäßverschluss oder durch eine Gehirnblutung ausgelöst werden. Er steht bisher immer noch an dritter Stelle der Todesursachen in Deutschland und muss schnell behandelt werden, da sonst dauerhafte und schwerwiegende Schäden entstehen können. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft weist darauf hin, dass die rechtzeitige Behandlung von Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Diabetes Schlaganfälle verhindern könne. Durch seine stressabbauende und blutdrucksenkende Wirkung eignet sich sanftes Yoga als Vorbeugung für Schlaganfall und Herzinfarkt. Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall entwickeln viele Patienten Angst. Deshalb profitieren Patienten von therapiebegleitendem Yoga, erlangen ein neues Gleichgewichtsgefühl und erlernen sich selbst bewusst werden. Wer sich selbst gut kennt, hat weniger Angst.

Wie Yoga das Herz-Kreislauf-System unterstützt

Als Vorbeugung eignet sich ein möglichst stressfreies Leben, Entspannung und ausreichend Schlaf. Der Ayurveda betont darüber hinaus noch eine entsprechende sattvische Ernährung und einen sattvischen Lebensstil. Ein sanfter Yoga-Stil führt Entspannung herbei, dabei sollten die Yoga-Übungen so gewählt werden, dass der Kopf über dem Herzen ist. Vorbeugungen sind mit Vorsicht zu genießen und von Umkehrhaltungen würde ich abraten.

Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen immer deutlicher, wie wirksam Yoga bei Herz-Kreislauf-Problemen sein kann. Eine Studie der Harvard Medical School untersuchte, wie sich regelmäßiges Yoga auf den Blutdruck auswirkt. Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: Die Teilnehmer konnten ihren systolischen Blutdruck im Durchschnitt um 5 mmHg senken. Das klingt vielleicht nach wenig, aber diese Senkung kann das Risiko für einen Schlaganfall bereits um 14 Prozent reduzieren.

Fazit: Yoga wirkt also nicht nur entspannend, sondern beeinflusst messbar deine körperlichen Prozesse. Dein Herzschlag verlangsamt sich, deine Gefäße erweitern sich, und dein gesamter Organismus kommt zur Ruhe.

Stell dir vor, du sitzt in einer stressigen Besprechung und spürst, wie dein Herz schneller schlägt und deine Schultern sich verspannen. Genau in diesem Moment kannst du bewusst tief ein- und ausatmen – eine einfache Technik aus dem Yoga. Du spürst, wie sich deine Muskeln lockern, dein Puls sich beruhigt und deine Gedanken klarer werden. Diese kleine Übung kannst du überall einsetzen, ob im Büro, in der U-Bahn oder abends auf dem Sofa. Du brauchst keine Matte und keine besondere Ausrüstung – nur ein paar bewusste Atemzüge, die dein Nervensystem herunterfahren und dein Herz entlasten.

Die Verbindung zwischen Geist und Herz

Was viele Menschen nicht wissen: Dein emotionaler Zustand beeinflusst direkt dein Herz. Genauso lassen chronischer Stress, Ängste und innere Unruhe deinen Blutdruck steigen und belasten dein Herz-Kreislauf-System enorm. Die American Heart Association hat in mehreren Untersuchungen belegt, dass Menschen, die regelmäßig meditieren und Entspannungstechniken praktizieren, seltener an Herzerkrankungen leiden.

Fazit: Yoga verbindet genau diese beiden Welten – Körper und Geist. Wenn du auf der Matte stehst, atmest und dich bewegst, sprichst du nicht nur deine Muskeln an, sondern auch dein gesamtes Nervensystem. Du gibst deinem Körper die Erlaubnis, loszulassen und zu regenerieren.

Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn du nach einem langen, anstrengenden Tag nach Hause kommst und dich völlig erschöpft fühlst. Dein Kopf ist voll, deine Schultern sind wie Steine, und du spürst, wie sich dein Kiefer verkrampft hat. Anstatt dich aufs Sofa fallen zu lassen und fernzusehen, könntest du dir zehn Minuten Zeit nehmen für eine sanfte Yoga-Einheit. Du rollst deine Matte aus, machst ein paar sanfte Drehungen und Vorbeugungen und endest in der Entspannungshaltung Shavasana. Danach fühlst du dich wie neugeboren – dein Atem fließt ruhig, dein Herzschlag hat sich normalisiert, und du kannst den Tag loslassen.

Prävention statt Reparatur – Ein neuer Weg

Unsere Gesundheitssysteme konzentrieren sich oft darauf, Krankheiten zu behandeln, wenn sie bereits ausgebrochen sind. Dabei wäre es so viel sinnvoller, präventiv zu handeln. Yoga bietet dir genau diese Möglichkeit.

Du kannst heute damit beginnen, dein Herz zu stärken, bevor Probleme auftreten:

Du lernst, die Signale deines Körpers wahrzunehmen und rechtzeitig gegenzusteuern. Wenn du merkst, dass du unter Dauerstress stehst, dass dein Schlaf leidet oder dass du dich ständig gehetzt fühlst, kannst du aktiv werden. Du musst nicht warten, bis dein Körper zusammenbricht.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie Yoga dich auf deinem Weg zu mehr Gesundheit und innerer Balance unterstützen kann, lass uns gern in einem persönlichen Gespräch darüber sprechen. Gemeinsam können wir schauen, welche Übungen und welcher Yoga-Stil am besten zu dir und deiner Lebenssituation passen.

Buche gern für einen Austausch mit mir einen kostenlosen Zoomcall. Jetzt buchen!

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Hallo, ich bin Annette

Ich bin Berlinerin und war 25 Jahre als Layouterin und Redak­teurin tätig. In den letzten Jahren im Job war ich kurz vorm Burnout und wurde dann ent­lassen. Auch privat habe ich Schick­sals­schläge erleben müssen.

Dabei hilft mir seit über 30 Jahren unter anderem eine regelmäßige Yoga-Praxis.

Andere Menschen begleite ich als Heil­prakti­kerin mit einer ressour­cenorien­tiert, systemisch oder mit einer Trauma­therapie.

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