MenoYoga – Ayurveda und Ernährung für deine Wechseljahre

Im MenoYoga-Kurs zu den Wechseljahren wird es auch um Ayurveda gehen. Was du tun kannst, um bei Symptomen gegenzusteuern.
Lesedauer: 5 Minuten

Inhalte

MenoYoga  – gutes Verständnis für die Wechseljahre

Schweiß rinnt dir den Rücken hinunter. Mitten im Supermarkt. Dein Gesicht glüht wie eine Herdplatte. Die Frau hinter dir starrt. Du willst verschwinden, einfach nur weg. Nachts liegst du wach, deine Gedanken rasen, deine Gelenke schmerzen ohne Grund. Deine Haut spannt, deine Haare fühlen sich an wie Stroh. Und diese Gereiztheit macht dich fertig.

Aber was, wenn ich dir sage, dass du mit ganz einfachen Mitteln gegensteuern kannst? Dass Ernährung mächtiger ist, als du denkst? Nach all den Jahren als Yoga- und Ayurvedatherapeutin habe ich eines gelernt: Kleine Anpassungen können Großes bewirken. Und nein, du musst dich nicht mit exotischen Gewürzen eindecken oder dein Leben auf den Kopf stellen. Es geht viel einfacher.

Im Ayurveda sprechen wir von drei Doshas: Vata, Pitta und Kapha. Das sind sozusagen deine Grundtypen, die in jedem Menschen in unterschiedlicher Mischung vorhanden sind. Klingt nach Fachchinesisch? Ist es auch ein bisschen – aber genau das machen wir in meinem MenoYoga-Kurs zugänglich und verständlich. Denn wenn du weißt, welcher Typ du bist, verstehst du plötzlich, warum dein Körper so reagiert, wie er reagiert.

Diese Typenlehre hilft dir, die Wechseljahre zu verstehen. Nicht jede Frau erlebt sie gleich: Die eine hat Hitzewallungen, die andere friert ständig. Die eine nimmt zu, die andere wird klapprig dünn. Das hängt unter anderem mit deiner Konstitution zusammen. Durch kleine Verhaltensänderungen und Ernährungs-Anpassungen kannst du viel ausgleichen. Ohne dass du das Gefühl hast, dir wird etwas weggenommen. Vielmehr geht darum, etwas hinzuzufügen, was dir guttut.

Eine Klientin erzählte mir, dass sie jahrelang versucht hatte, ihre Symptome in den Griff zu bekommen. Als wir dann über ihren Typ sprachen und sie verstand, warum ihr Körper auf bestimmte Dinge so heftig reagiert, war das wie eine Offenbarung. Sie musste nicht mehr gegen sich kämpfen, sondern konnte mit diesem Wissen arbeiten.

Heimische Kräuter, die dich unterstützen

Du musst nicht nach Indien reisen, um dich mit Kräutern gut zu begleiten. Obwohl Indien sehr schön ist! Aber bei uns gibt es natürlich auch Kräuter, die schon lange als Frauenkräuter gelten. Sie sind wahre Schätze für Frauen in den Wechseljahren. Leinsamen zum Beispiel enthalten Lignane, sogenannte Phytoöstrogene, die hormonell ausgleichend wirken können. Studien zeigen, dass Leinsamen Hitzewallungen reduzieren und den Hormonstoffwechsel verbessern können.

Dann haben wir Salbei, der traditionell gegen Schwitzen eingesetzt wird. Und Frauenmantel, der seinen Namen nicht umsonst trägt – er begleitet Frauen schon seit Jahrhunderten durch alle Lebensphasen. Mehr verrate ich dir hier nicht. Im MenoYoga-Kurs lernst du genau, wie du diese Kräuter zu dir nimmst und welche Kombinationen gut funktionieren, ohne dass es kompliziert wird.

Ayurvedische Klassiker für Frauen

Jetzt kommen hier doch noch drei indische Helfer ins Spiel: Ashwagandha, Shatavari und Kurkuma. Vielleicht hast du schon davon gehört?

  • Shatavari wird im Ayurveda seit Jahrtausenden als „die, die hundert Männer besitzt“ bezeichnet – eine Anspielung auf die vitalisierende Wirkung. Die Wurzel enthält hormonähnliche Substanzen und kann bei Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Erschöpfung helfen.
  • Ashwaganda ist bekannt für seine beruhigende, stressreduzierende Wirkung und seine positive Wirkung auf die Schilddrüse – die in den Wechseljahren oft Probleme macht.
  • Kurkuma kennst du vielleicht vom Kochen, aber es wirkt auch verdauungsförderlich, entzündungshemmend und tut deinen Gelenken gut.

Zur Ruhe kommen statt durchdrehen

Jetzt kommen wir zu den Symptomen, die die meisten Frauen im warste Sinne des Wortes nervend finden: Die Nerven liegen blank und die Stimmung geht rauf und runter in der Pubertät: Du bist reizbar, hast vielleicht Angstzustände und fühlst dich depressive – das ist keine Einbildung, sondern das, was du eben fühlst. Dein Hormonsystem spielt verrückt, dein Blutzucker schwankt stärker als früher, dein Stoffwechsel verändert sich, weil logischerweise alles zusammenhängt.

Und dann ist da noch Mental Load, oder deine persönliche mentale Last, die du jahrzehntelang mit dir herumschleppst: Kinder organisieren, Haushalt managen, Job stemmen, Eltern pflegen. Immer hast du an alle gedacht – nur nicht an dich. Die Wechseljahre sind deine MenoChance, das zu ändern. Es ist Zeit, Dinge wegzulassen, die dir nicht dienlich sind, Nein zu sagen und dich neu zu erfinden durch Weglassen, nicht durch Hinzufügen!

Im kommenden Artikel über „Selbstfürsorge bei Mental Load“ gehe ich noch tiefer auf dieses Thema ein. Aber du kannst jetzt schon anfangen: Frag dich jeden Tag, was du heute weglassen kannst. Was ist wirklich wichtig? Was kann warten? Was müssen andere selbst machen?

Eine Frau in meinem Kurs erzählte, dass sie gelernt hat, Nein zu sagen. Zum ersten Mal in ihrem Leben. Sie hatte jahrelang das Gefühl, sie müsse für alle da sein. Jetzt sagt sie: „Meine Energie gehört erstmal mir. Und was dann noch übrig ist, gebe ich gerne weiter.“ Das ist Lebensfreude durch Weglassen.

Das einfachste Rezept der Welt

Bist du bereit für mein Geheimrezept? Es klingt so simpel, dass du vielleicht die Augen verdrehst. Aber es funktioniert: Warmes Wasser am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. Na zumindest erleichtert es das Loslassen. Trinke es direkt nach dem Aufstehen, ein Glas warmes Wasser – gerne mit einem Spritzer Zitronensaft. Das kickt deine Verdauung an, spült die Nieren durch und bringt deinen Stoffwechsel in Schwung.

Und dann über den Tag verteilt: immer wieder warmes Wasser trinken. Nicht kalt! Im Ayurveda sagen wir, dass kaltes Wasser dein Verdauungsfeuer löscht. Warmes Wasser nährt es. Klingt zu simpel? Probier es aus! Gib dir zwei Wochen für dieses eine kleinen Ritual. Und dann schau, was sich verändert.

Mehr Rezepte bekommst du im Kurs, damit wir schauen können, was für dich geeignet ist. Du musst ja nicht alles andauernd anwenden, nur manche Rezepte bei bestimmten Beschwerden. Andere brauchst du vielleicht gar nicht. Das kommt immer auf die Konstitution an und ist sehr individuell.

Deine Infomappen – Wissen zum Sammeln

In meinem MenoYoga-Kurs bekommst du nicht nur Übungen und Austausch. Du bekommst auch Wissen. In Form einer Infomappe, die du nach und nach sammelst. Am Ende hast du eine gute Zusammenstellung über alltagstaugliches Wissen, das du sofort umsetzen kannst. da wird das nicht auf einem Male machen, bleibt es machbar und anschaulich und in der Portionsgröße gut verdaulich.

Wir sprechen über Doshas, über Ernährung für deinen Typ, über Gewürze, Kräuter und mögliche Tagesroutinen. Alles auf westliche Verhältnisse angepasst. Denn wir leben nicht in Indien, sondern hier, in unserem Klima, anderen Lebensmitteln und Herausforderungen. Und genau darauf ist mein Kurs zugeschnitten.

Ab Januar 2026 startet mein MenoYoga-Kurs, jeden Donnerstag in meiner Therapiepraxis. Wir werden zusammen üben, lachen, uns austauschen. Du wirst lernen, zur Ruhe zu kommen, deinen Körper besser zu verstehen und deine innere Kraft zu entdecken.

Wenn du noch mehr über die Bewegungs- und Nerven-Aspekte von MenoYoga wissen möchtest, dann lies auch meinen ersten Artikel „Warum MenoYoga jeder Frau helfen kann„. Und bald folgt ein dritter Artikel, der erklärt, was MenoYoga eigentlich ist und warum diese Zeit so wichtig ist, um mit dem Kurs jetzt anzufangen.

Die Wechseljahre sind keine Krise. Sie sind deine MenoChance.

Studien:

Deutsches Krebsforschungszentrum: Pflanzeninhaltsstoff senkt Brustkrebs-Sterblichkeit (Studie zu Lignanen)

Studie zu ayurvedischem Pflanzenpräparat (Shatavari, Ashwagandha, Guduchi, Guggul) bei 120 Frauen: Signifikante Reduktion von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen

Wenn du neugierig geworden bist, lass uns im persönlichen Gespräch deine Fragen klären. Melde dich gern für einen kostenlosen Zoomcall an. Jetzt buchen!

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Hallo, ich bin Annette

Ich bin Berlinerin und war 25 Jahre als Layouterin und Redak­teurin tätig. In den letzten Jahren im Job war ich kurz vorm Burnout und wurde dann ent­lassen. Auch privat habe ich Schick­sals­schläge erleben müssen.

Dabei hilft mir seit über 30 Jahren unter anderem eine regelmäßige Yoga-Praxis.

Andere Menschen begleite ich als Heil­prakti­kerin mit einer ressour­cenorien­tiert, systemisch oder mit einer Trauma­therapie.

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