Sanskrit ist Klang

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Dem Klang jedes Buchstabens des Sanskrit-Alphabets wird eine Wirkung zugeschrieben. Das kann man sich sogar ganz gut vorstellen, vibriert doch jeder Ton an einer anderen Stelle im Körper.

In Resonanz gehen: Schwingen mit Schwung

Sanskrit besteht aus 49 Buchstaben, davon klingen 35 von ihnen weich und erzeugen dadurch mehr Resonanz. Deshalb singt man gern Mantras in Sanskrit: Die Töne klingen und vibrieren angenehme und entfalten ihre Wirkung auf den Körper, den Geist und das Bewusstsein. Dazu müssen Sie nicht religiös oder spirituell sein, das können Sie einfach bei sich selbst mit A, U, M oder OM ausprobieren. Wo fühlen Sie den Klang? Wie unterschiedlich vibrieren die Vokale oder Silben? Und dann: Wie wirkt der helle oder dumpfe Klang auf Ihr Gemüt? Sie ahnen es: Das ist auch der Grund für die beruhigende Wirkung von Mantras, sie glätten das Nervenkostüm.

Sanskrit ist Klang

Der Weltraum – unendliche Weiten… Das ganze Universum besteht aus Schwingung und somit Klang (Nada Yoga). Laut indischer Mythologie ist aus Klang überhaupt erst das Universum entstanden. Tönt man ein Mantra verbindet man sich mit der Schwingung in der Umgebung und kommt in Einklang mit allem und allen. So einfach? Auch da bietet sich ein Selbstversuch an: Summen Sie doch vor einem Meeting oder einem Gespräch mit der Bienenatmung (Bhramari) in der Ausatmung. Sie werden erleben, wie viel lockerer und fröhlicher Sie sind. Bei einem Mantra geht die Wirkung noch tiefer, wenn man nach dem Tönen die Stille erkundet, darin verweilt. Ja, das ist bereits eine kleine Meditation, die sich gut ausweiten lässt. Allein das Hören in die Stille, wann der Klang des Mantras endet, ist eine wunderbare Meditation und kann mt jedem vorbeifahrenden Autogeräusch ausprobiert werden.

Das Devanagari Alphabet

Es gibt verschiedene Sanskrit Alphabete, das Devanagari soll von Göttin Sarasvati verfasst und in der sogenannten nordischen Schrift Indiens aufgezeichnet worden. Da Indien sehr groß ist, haben sich unterschiedliche Schrifttypen entwickelt. Die ersten Überlieferungen der Veden wurden mündlich weitergegeben bis dann etwa 1200 vor unserer Zeit die ersten Aufzeichnungen erstellt wurden. Sanskrit ist die klassische Sprache der Gelehrten-Kaste, der Brahmanen, und wurde so wie wir es heute kennen erst 400 vor unserer Zeit als eine harmonisch geordnete Sprache aufgeschrieben. Sie soll nicht die materielle Welt beschreiben, sondern tiefe spirituelle Weisheiten wiedergeben. Alle alten Schriften wie auch das Yoga Sutra und die Bhagavad Gita wurden auf Sanskrit verfasst. Jede Silbe des Alphabets hat eine eigene Wirkung auf das Bewusstsein und stellt die Grundlage unsere indo-germanischen Sprache dar.

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Ich bin Berlinerin und war 25 Jahre als Layouterin und Redak­teurin tätig. In den letzten Jahren im Job war ich kurz vorm Burnout und wurde dann ent­lassen. Auch privat habe ich Schick­sals­schläge erleben müssen.

Dabei hilft mir seit über 30 Jahren unter anderem eine regelmäßige Yoga-Praxis.

Andere Menschen begleite ich als Heil­prakti­kerin mit einer ressour­cenorien­tiert, systemisch oder mit einer Trauma­therapie.

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