Manifestieren & das Gesetz der Anziehung

In meiner Podcastfolge 19 starte ich in eine weitere Mini-Serie. Diesmal geht es um Manifestieren & das Gesetz der Anziehung. In fünf Folgen zeige ich dir die Schritte, die notwendig sind, um Wünsche wahr werden zu lassen. Du bist skeptisch? War ich auch!

Manifestieren & das Gesetz der Anziehung

Du fragst dich vielleicht, wieso das für dich von Bedeutung sein könnte. Dann frage ich mal zurück: Was machst du eigentlich, um deine wildesten Träume wahr werden zu lassen? Meditieren? Beten? Nackt singen? Hast du andere Rituale? Reicht ein Visionboard aus? Reicht es, ein Ziel zu formulieren? Oder denkst du sehr, sehr viel an dein Ziel?! Und – funktioniert deine Methode?

Ich habe vor vielen Jahren mal die „Bestellung beim Universum“ gelesen. Ich fand es unlogisch und merkwürdig, sich etwas ganz fest zu wünschen, und dann passiert es. Bis ich vor ein paar Jahren mal Bilanz gezogen habe: Von meinen ganz frühen Gedanke, wie mein Leben sein sollte, sind tatsächlich die Sachen, die ich mir wirklich gewünscht habe und für die ich mich eingesetzt habe, immer wahr geworden!

Es wird Zeit, es sich genauer anzusehen.

Worum geht es heute?

  • Manifestieren und das Gesetz der Anziehung
  • Konzepte und meine Erfahrungen dazu
  • Träume verwirklichen
  • Wie erreicht man das?

  • Schritt 1 des Manifestierens

Unklares Kozept

Jetzt mal ehrlich: Manifestieren ist ein so ungenaues Konzept. Was hast du gedacht als du davon zum ersten Mal gehört hast? Du dachtest du sicherlich: „Das ist zu schön um wahr zu sein. Ich muss bloß über Dinge nachdenken und – Zack – sie fallen mir in den Schoß!“ Spoiler: So funktioniert es auch gar nicht. Aber niemand sagt dir genau, was zu tun ist! Und deshalb scheitert das Konzept in den Augen vieler Menschen. „Ist ja gar nichts passiert!“, sagen sie.

Vielleicht denkst du, du musstest fünf Stunden am Tag meditieren und nur gute Gedanken denken. Oder du glaubst daran, dass es etwas wie Glück oder Schicksal gäbe. Oder du sitzt der Idee auf, dass du es dir erst „verdienen“ musst. Nee, nee, nee! Bei meiner Reise durch Leben und der Umsetzung meiner Wünsche bin ich auf verschiedene Ansätze gestoßen. Manche davon haben direkt mit Manifestieren zu tun, andere unterstützen die Schwingungen:

  • Gesetz der Anziehung
  • Resonanz
  • hermetische Gesetze
  • Feng Shui und Vastu
  • Schamanismus
  • Yoga
  • Rituale aus allen Kulturen etc.

Ich habe Kurse belegt und einen Sack voll Bücher gelesen. Dann habe ich damit gezielt gearbeitet und am Ende kam für mich heraus: Wie ich es in den Wald reinrufe, so schallt es heraus! Wow! Wenn das nicht das Gesetz der Anziehung ist, weiß ich auch nicht.

It`s your Karma, Baby!

Du denkst, das wäre so banal? Ja, es ist ganz einfach, wie ich etwas sage und wie ich handle, fällt auf mich zurück und gestaltet meine Zukunft. Im Yoga ist das Gesetz der Anziehung übrigens als Karma bekannt. Also noch mal ganz von vorn: Bezogen auf Beziehungen zu Mensch und Tier, wenn ich nett bin, sind es die anderen auch. Wer es dann nicht ist, hat mit sich ein Problem und es liegt nicht an mir.

Das weiß ich so genau, weil ich patzig und laut, maulig und großspurig sein kann, ich bin schließlich Berlinerin! Das sage ich nicht als Entschuldigung, sondern gebe es als Beleg dafür, dass ich den freundlichen Weg erst erlernen musste. Ich bin von Hause aus ein ganz liebenswerter und freundlicher Mensch so wie wahrscheinlich jedes Wesen. Berlin macht hart und wir lieben einen guten Witz auf anderer Leute kosten.

Dass es auch anders geht und anders gehen muss, um ein entspannteres und gesünderes Leben zu führen, habe ich durch mein Burnout gelernt. Vor knapp zehn Jahren ging bei mir nichts mehr. Selbst im Urlaub hing ich nur durch, statt ihn zu genießen, habe ich geschlafen und auf der Terrasse gesessen. Es war so viel in meinem Kopf, und ich bin über Monate wieder zur Ruhe gekommen. Ich habe angefangen, das genauer zu erforschen: Was muss neben der Zielformulierung noch passieren, damit ich da hin komme, wo ich hin will?

Sag, was du willst!

Um zu verstehen, was da los war, trug ich also alle die oben genannten Ideen zusammen. Und noch mehr. Die wichtigste Lektion für mich war: Man muss nicht immer kämpfen! Aber wie geht das? Das wusste ich wirklich nicht. Und in diesen ganzen Ideen ist mir klar geworden:

  • Sag genau, was du willst und was nicht.
  • Tue etwas dafür und übernimm Verantwortung für dich selbst.
  • Sag nein, wenn du etwas nicht willst.
  • Sei freundlich und fröhlich, dann sind andere wohlwollend. Wie geht das? Erkläre ihnen, wo du gerade stehst, oder was gerade eine Hürde für dich ist. SPRICH ES AUS! Niemand kann in denen Gedanken lesen – echt nicht, Leute!
  • Nach dem Gesetz der Anziehung: Sei sanft und alle sind nett zu dir!

Machs dir leicht!

Wieso erzähle ich dir das jetzt? Weil auch andere genau dieses Problem haben: Überforderung und Kämpfen. Das Leben kann leicht und entspannt sein. Du bekommst immer das, was du dir wünschst. meine Kursteilnehmer berichten immer wieder über diesen Punkt – ohne es zu merken. Sie berichten häufig von Problemen, und das immer wieder. Aber wieso ändert sich nichts? Über die Jahre müsste doch die eine oder andere Yogini daran etwas verändert haben, oder? Der Leidensdruck ist doch jede Woche recht hoch!

Oder eben nicht hoch genug! Oder der Wunsch ist gar nicht ihr Wunsch, das Ziel nicht ihr eigenes.

Annette, sagst du damit, dass meine Nackenschmerzen kein hoher Leidensdruck sind? Oder dass ich gar nicht mehr Zeit für mich haben möchte und den Stress selbst hervorrufe?

Du hast recht, das klingt frech, nicht wahr. Aber ich bin mal frech und behaupte: Wenn du etwas wirklich ändern möchtest, tust du es auch. Die Frage für mich ist: Was hält dich ab, was blockiert dich? Was kann ich dir anbieten? Und warum tust du es dann nicht?

Das größte Problem ist die Idee, unersetzlich zu sein; das zweite (oder auch erste) ist der Perfektionismus, dem vor allem Frauen anheim fallen. Sie liegen nachts wach und denken, sie wären schlechte Mütter, Partnerinnen, Freundinnen, Töchter oder Kolleginnen, wenn sie nicht …. dies oder das, hier kannst du einsetzen, was dich nachts wachliegen lässt!

UND zum Thema heute: Viele haben das Gesetz der Anziehung nicht verstanden. Wie geht also die praktische Umsetzung? Dazu möchte ich dir heute die fünf grundlegenden Schritte vorstellen.

1. Negative Überzeugungen beseitigen: Ausmisten
2. Ziele klar definiert: Sei genau!
3. Positiv leben und denken: Innere Haltung verankern
4. Komm aus deiner Komfortzone: Tu was!
5. Dir die Erlaubnis erteilen

Dream a little dream of me…

Ich weiß, dass es funktioniert und es kann dich umhauen, wie schnell deine Wünsche umgesetzt werden, wenn du tatsächlich bei jedem Schritt mitmachst und den Hinter hochkriegst, also zur Tat schreitest. Nur wünschen und abwarten ist es nicht! Das ist auch der Schlüssel, den du von Anfang an richtig verstehen musst: Du kannst dir alles anhören oder durchlesen, und wenn nur das tust, wird sich nichts ändern.

Wenn du bei jedem Schritt, den ich dir zeige, handelst, wirst du feststellen, dass es wirklich funktioniert. Und es kann wirklich absolut jeder dieser einfache Formel folgen.

Die Magie des Manifestierens

Spoiler-Alarm: Es gibt überhaupt keine Magie! Dahinter stecken einfach ganz viele Dinge und Szenarien, die du tun kannst, um deinem Erfolg überhaupt eine Chance zu geben und deine Ziele zu erreichen. Das ist das .Gesetz der Anziehung

Was kann man denn manifestieren? Traumhäuser, -strände, -autos, -urlaube, Freunde oder Seelenverwandten. Es funktioniert mit Dingen genauso wie Menschen, Beziehungen, guten Gelegenheiten, Lösungen und Antworten. Du musst dafür weder perfekt noch bereit sein, sondern darfst einfach loslegen! Und denke auch nicht, dass es in der Vergangenheit nicht funktioniert hat. Du hast genau das bekommen, was du anziehen wolltest.

Ich spreche hier natürlich nicht von einer schlimmen Krankheit, aber auch ein Jobverlust hat meine kreative Energie freigesetzt, das zu leben, was ich immer wollte. In dem Moment, als ich den Job verloren habe, habe ich natürlich nich so gedacht. Und auch der Tod meiner Mutter hat mir einen Schubs in eine andere Richtung gegeben.

Also jetzt mal konkret: Nimm dir ein Journal oder Tagebuch. Denk an ein bestimmtes Ziel, das du jetzt manifestieren möchtest. Etwas, das für dich ein kurzfristiges Ziel ist. Und dann legen wir los: Wir probieren es gemeinsam aus.

Schritt 1: Ausmisten!

Wenn du wirklich erfolgreich sein möchtest, ist es Zeit, dich mit deinem Mist zu befassen. Es ist unmöglich, ein erfolgreiches Leben zu führen, wenn du noch dein emotionales Gepäck herumschleppst, das dich ständig sabotiert. Es bedarf der Anstrengung einer Superfrau, um mit den alten Glaubenssätzen, Emotionen und Selbstverurteilungen umzugehen. Mach dir doch das Leben leichter und LASS LOS! Es ist Zeit aufzuhören, so hart zu arbeiten und einfach glücklich zu sein.

Zuerst würde ich a la Mari Kondo die Wohnung und den Keller, den Kühlschrank und die Papiere ausmisten. Zum Schluss sind deine Fotos und andere Erinnerungsstücke dran: Lass los, was du seit Jahren nicht mehr angeschaut hast. Lass los, was dich in der Vergangenheit festhält. Lass los, was deine Gefühle an Menschen bindet, die nicht mehr in deinem Leben sind.

Dann kannst du zurück zu deinem Ziel kommen: Dafür ist es jetzt wichtig, deine negativen Überzeugungen, die du über dein Ziel hast, zu erkennen und auszumisten. Denn deine Denkweise ist das nächste Problem, eigentlich sogar das Denken an sich! Man muss gar nicht die ganze Zeit positiv denken, wie man nach dem Gesetz der Anziehung vermuten würde. Es ist fast ein Tabu, etwas Negatives zu denken und zu sagen. Aber diese Gedanken hast du ja nun mal: Ich bin nicht gut genug, es steht mir nicht zu, wer bin ich denn, dass ich xy haben darf? Und mit diesen Sachen, setzt du dich jetzt auch auseinander.

Komm auf die dunkle Seite

Jeder hat einen Schatten. Und weil es im Schatten dunkel ist, sollten wir auch auf der dunklen Seite ausmisten. Denn diese Sachen dort beinhalten für uns wichtige Informationen, die uns blockieren (können). Es ist eben nicht alles so toll im Leben und das ist auch völlig in Ordnung. Man darf es nur nicht unter den Teppich kehren, sondern muss genau dort ausmisten. Sorry!

Entwirre deine Denkweise um dein Ziel herum. Reine Willenskraft kostet zu viel und bringt einen nicht annähernd so weit. Du kommst nicht drumherum, deine Gedanken aufzuschreiben und sie auszumisten: Wenn du zum Beispiel nur mit positiven Aussagen gewinnen willst: „Ich bin reich, ein Millionär, ich bin reich. Ich bin reich. Ich bin reich!“ Dann sagt immer noch ein kleiner Teil von dir „Nein, bist du nicht. Du bist es überhaupt nicht.“ Dann funktioniert das Gesetz der Anziehung nicht. Dein Unterbewusstsein glaubt dir eigentlich nicht. Hört das auf, erreichst du alles, was du willst: Also geh in deine dunkle Seite und finden deine wahren, tiefen und verborgenen Gefühle.

Ein Beispiel: Ich wollte abnehmen und war immer enttäuscht von mir, dass es nicht mit einer Idee oder einem Ansatz funktioniert hat. Am Wochenende habe ich mir lecke Dinge erlaubt. Denn wenn es zur Quälerei wird, wird ein Gewichtsverlust nicht von Dauer sein. Normal essen ist eigentlich mit dem Jojo-Effekt nicht möglich, oder?

Was ist „normal“?

Dann habe ich mich mal hingesetzt und mir Gedanken dazu gemacht und sie aufgeschrieben: Normal essen heißt ja bitteschön nicht, alles in sich hineinstopfen zu können und schlank zu bleiben. Also normal heißt, erst mal meinen Appetit kennenzulernen und warum ich wann etwas esse: Aus Frust oder Belohnung, weil mir Liebe fehlt oder ich gelangweilt oder müde bin oder Stress habe . Dann die Frage, was esse ich in welcher Situation? Süß und fettig, salzig, sauer, knusprig oder lieber süßen Brei? Also die Analyse führte mich dazu, einen Essensplan zu machen. Geholfen hat dabei „Ein Kurs in Abnehmen“ von Marianne Williamson. Man schließt Frieden mit sich und unterstützt sich emotional anders als mit Essen.

Seitdem trinke ich keinen Alkohol mehr, bewege mich jeden Tag ganz entspannt 45 Minuten und abends gibt’s eine selbstgekochte Suppe: 8 Kilo sind runter, und das seit einem Jahr.

Ausgemistet habe ich also als erstes meine Denkweise über Essen. Ich habe auf unsere Kultur geschaut und wie wir in der Familie damit umgehen. Dann habe ich meine Gefühle und Schatten angeschaut. Überall konnte ich etwas loslassen und leicht verändern. Was noch im Weg stehen kann, sind tiefsitzende Glaubenssätze:

  • Keiner erkennt mich, wenn ich so eine Hungerharke bin.
  • Ich brauche neue Klamotten, wer kann sich das leisten?
  • Dann ist mir immer kalt und ich habe immer hunger.
  • Meine Haut wird herunterhängen, das sieht bestimmt fies aus!
  • Ich muss neue Fotos für meine Webseite machen.
  • Ich will nicht so eine magere Yogini sein.
  • Ich will nicht zickig aussehen oder überheblich werden.
  • Könnte jemand neidisch werden?
  • Am Ende ist es doch nur Disziplin!

Da musste ich durch. Und so dünn bin ich ja gar nicht geworden;)))

  • Du musst dich also ehrlich fragen:
  • Warum soll dieses Ziel nicht wahr werden?
  • Was sind deine Ängste, wenn dein Traum wahr wird?
  • Was sind deine negativen Überzeugungen/Glaubenssätze?
  • Was wären die Nachteile bei deiner Zielerreichung? Was wäre schlecht daran?
  • Hast du Angst, nicht mehr schlechte Laune haben zu dürfen?
  • Hast du Angst, keine Wünsche mehr zu haben?

Also hol das alles hoch, damit du es anschauen kannst und dann loslassen kannst. Dann ziehst du auch keinen Mist mehr an: Wenn alles sauber und aufgeräumt ist, du keine kaputten Sachen mehr im Schrank hast und die Bude nicht mehr zugemüllt ist, dann kommt das Gesetzt der Anziehung ins Spiel und schafft mehr davon. Leider muss man immer wieder etwas dafür tun (die Wohnung bleibt nicht sauber), aber das fällt dann auch nicht mehr schwer. Als ich angefangen habe abzunehmen, war es leicht und motivierend dranzubleiben. Bis heute!

Du zeigst damit dem Universum, wie du behandelt werden möchtest. Das ist das Gesetz der Anziehung: Wenn du dich nach einer Million fühlst, wirst du diese Million auch irgendwann bekommen. Nochmal: Dafür sorgt das Gesetz der Anziehung. Also sei gut zu dir und du triffst jemanden, der dich auch gut behandelt. Wenn du dich vernachlässigst, sendest du das Signal aus, dass du es nicht wert bist.

Du erinnerst dich: Wald – hereinrufen – herausschallen?

Schreib das alles auf und miste aus und am besten hörst du damit bis nächste Woche nicht mehr auf! Dann kommen wir zu Schritt zwei!

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Annette Bauer

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