Warum MenoYoga jeder Frau helfen kann

MenoYoga für die Wechseljahre: Damit du auf die eventuell stürmische Zeit gut vorbereitet bist und in dieser Phase Oberwasser behältst.
Lesedauer: 7 Minuten

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Warum MenoYoga jeder Frau helfen kann

Du bist nicht allein. Und vor allem: Du bist nicht verrückt: Es sind „nur“ – oder sogar ein Segen (!) – die Wechseljahre.

Symptome wie Schlafprobleme, Herzrasen, Reizbarkeit, Gedächtnisprobleme, manchmal auch Gelenkschmerzen ohne Befund oder plötzliche Angstzustände hängen oft mit dieser Lebensphase zusammen. Viele Frauen um die Vierzig denken noch gar nicht an die Wechseljahre. Sie rennen dann von Arzt zu Arzt: zum Orthopäden wegen der Knie, zum Augenarzt wegen der Sehschwäche, zum Gynäkologen wegen der Hitzewallungen. Aber kaum jemand bringt die Puzzleteile zusammen. Auch ich habe das durchgemacht. Und in meinen Einzelsitzungen als Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich einige Frauen erlebt, die genau das Gleiche erzählten. Irgendwann dachte ich: Das betrifft ja alle! Warum machen wir daraus keinen Kurs, wenn wir alle durch diese Phase gehen?

So ist mein MenoYoga-Kurs entstanden. Nicht aus einem Lehrbuch, sondern aus echten Geschichten, meiner eigenen Erfahrung und der Erkenntnis: In der Gruppe relativiert sich Leiden. Du merkst, dass du nicht allein damit bist, und genau das macht den Unterschied.

Was hormonell in deinem Körper passiert

Östrogen & Progesteron: Gaspedal & Bremse

Lass uns schauen, was da in deinem Körper eigentlich abgeht: Dein Östrogenspiegel sinkt, dein Progesteron schwankt und dein gesamtes Nervensystem gerät aus dem Gleichgewicht. Das vegetative Nervensystem, das normalerweise im Hintergrund arbeitet und dafür sorgt, dass dein Herz schlägt und deine Verdauung läuft, verliert seine Balance. Der Sympathikus (dein Gaspedal) läuft auf Hochtouren, während der Parasympathikus (deine Bremse) kaum noch hinterherkommt. In dieser Zeit werden verschiedene Diagnosen von Ärzten gestellt: Bluthochdruck oder eine Schilddrüsen-Symptomatik sind nicht selten oder treten auch zusammen auf.

Stress lass nach: Cortisol

Und dann ist da noch das Cortisol, dein Stresshormon. In den Wechseljahren reagiert dein Körper empfindlicher auf Stress, weil das Östrogen es nicht mehr dämpft und dich weniger entspannt: Was du früher locker weggesteckt hast, löst plötzlich heftige Reaktionen aus, selbst kleine Alltagsanforderungen führen zu einer übermäßigen Stressreaktion. Dein Cortisolspiegel bleibt chronisch erhöht und damit schläfst du total schlecht. Klar bist du dann am nächsten Tag wie gerädert und gereizt, kannst dich nicht konzentrieren und schläfst dann wieder schlecht. Was für ein Wahnsinn!

Kein Wunder also, dass viele Frauen erstmals Angstzustände oder depressive Verstimmungen in dieser Phase entwickeln. Studien zeigen, dass 77 Prozent der betroffenen Frauen zuvor nie mit psychischen Problemen zu kämpfen hatten.

Den Entspannungsnerv treffen: Vagusnerv

Auch dein Vagusnerv, der wie eine Brücke zwischen Gehirn und Bauch funktioniert, spielt eine Rolle. Er sorgt normalerweise dafür, dass du dich beruhigen kannst. Aber wenn dein Hormonsystem durcheinander gerät, verliert auch er seine Kraft. Dazu kommen noch Themen wie Beckenboden, Knochendichte und Herzgesundheit – alles Bereiche, die in den Wechseljahren besondere Aufmerksamkeit brauchen. Wenn du

Wenn du dich damit auseinandersetzt und in dieser Zeit eine neue Struktur für Bewegung und Ernährung aufbaust, kannst du rechtzeitig vorbeugen und die Weichen für ein gutes Alter stellen. Das bereitet auch deinen Energiehaushalt gut vor. Das ist wichtig, weil wir alle älter werden und länger gesund, kräftig und selbstständig bleiben wollen. Sogenannte Altererkrankungen müssen nicht zwangsläufig kommen, wenn du es im Blick hast, was auf dich zukommt und rechtzeitig etwas tust.

Eine Teinehmerin, Mitte Vierzig, kam zu mir, weil sie seit Monaten Gelenkschmerzen hatte. Sie war beim Orthopäden, beim Rheumatologen, alle Befunde waren unauffällig. Niemand konnte sich das erklären. Als wir über ihren Schlaf sprachen, ihre Stimmungsschwankungen, die Hitzewallungen – da fiel der Groschen. Es waren die Wechseljahre. Und niemand hatte diesen Zusammenhang gesehen, denn Orthopäden und Rheumatologen denken nicht in Wechseljahren.

Warum du jetzt ins Tun kommen solltest

Diese Phase dauert laut Ayurveda etwa 14 Jahre. Vierzehn Jahre! Das ist keine kurze Episode, die du einfach durchstehen kannst. Das ist eine lange und, wenn gut geplant, schöne Reise. Ich habe viele Aspekte zusammengetragen und MenoYoga daraus entwickelt. Ich denke, es kann jeder Frau helfen, weil es präventiv wirkt und deinen Körper auf diese Umstellungsphase vorbereitet: Du willst doch auch nicht mitten im Sturm versuchen, deine Boot zu reparieren? Wenn du jetzt schon anfängst, baust du dir ein stabiles Boot, das hochseetauglich ist, indem du dein Nervensystem stärkst, bevor der Stress zu groß wird.

Willst du diese Reise leidend absitzen oder sie aktiv gestalten?

Meine Herangehensweise an Herausforderungen wie diese ist und war das Gestalten. In diesem Fall gestalten wir aus den Wechseljahren deine „MenoChance„, aus „Ich bin jetzt zu alt/dick/müde und keiner schaut mich mehr an“ wird „Wie kann ich gut für mich sorgen und eine Vision für den nächsten Lebensabschnitt gestalten?“.

Deine MenoChance: Cortisol- & Stressabbau durch Yoga

Eine Teilnehmerin kam mit 52 Jahren völlig erschöpft zu mir. Alles war eine Baustelle: Sie hatte ihren Job verloren, ihre Kinder waren ausgezogen und ihre Stimmungen ginge rauf und runter. Sie war sich selbst zu anstrenged und fühlte sich „richtig oll“. Nach ein paar Monaten Yoga begann sie, sich neu zu erfinden, begann eine Fortbildung, die sie schon lange machen wollte und lernte, Nein zu sagen zu Dingen, die ihr nicht guttun. Yoga war der Anfang und sie fand über ihren Körper das Tor zu ihrer inneren Kraft.

  • Yoga reduziert nachweislich den Stresslevel, indem das Stresshormon Cortisol im Körper verringert wird. Eine Studie mit 60 Frauen zeigte, dass nach nur drei Monaten Yoga-Praxis (90 Minuten pro Woche) der Bauchumfang im Durchschnitt um fast vier Zentimeter abnahm – nicht durch Diät, sondern durch Stressabbau. Wenn Cortisol bei Stress ausgeschüttet wird, sorgt dies für den Aufbau von Fettreserven. Yoga dreht diesen Mechanismus um.

  • Unter chronischem Stress produziert unser Körper große Mengen Cortisol. Wird es nicht abgebaut, führt ein Zuviel zu epigenetischen Veränderungen an unserer DNA – der Alterungsprozess läuft messbar schneller ab. Eine finnische Langzeitstudie zeigte: Menschen mit dauerhaft erhöhtem Cortisol hatten eine um 2,8 Jahre verkürzte Lebenserwartung.

  • Schlafstörungen & Cortisol mit Yoga begegnen: Eine Studie mit 44 postmenopausalen Frauen zeigte, dass sich in der Yogagruppe nach vier Monaten Übung die Schlafstörungen am stärksten vermindert hatten, ebenso die klimakterischen Symptome bei gleichzeitig erhöhter Stressresistenz und Verbesserung der Lebensqualität. Eine andere Studie fand heraus, dass Yoga Cortisolspiegel, Blutdruck, Ruhepuls, Herzfrequenzvariabilität, Blutzucker, Cholesterin und LDL-Cholesterin maßgeblich reduzieren kann.

    • Wang, H., Liu, Y., Kwok, J. Y. Y., et al. (2025): The effectiveness of yoga on menopausal symptoms: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. International Journal of Nursing Studies, 161:104928
    • Gelbe Liste: Yoga als Therapieoption bei Wechseljahresbeschwerden, https://www.gelbe-liste.de/gynaekologie/yoga-menopause-symptome-therapie
    • Pascoe, M. C., Thompson, D. R., & Ski, C. F. (2017). Yoga, mindfulness-based stress reduction and stress-related physiological measures: A meta-analysis. Psychoneuroendocrinology, 86, 152–168.

Du hast also die Wahl: Entweder du lässt den Stress dich auffressen, oder du tust etwas dagegen. Jetzt.

Nicht irgendwann.

Jetzt!

Nerven glätten, Yoga üben: MenoYoga

Stell dir vor, du kommst abends nach Hause, völlig aufgedreht vom Tag. Du könntest dich jetzt vor den Fernseher setzen und weiter im Stress-Modus bleiben. Oder du rollst deine Matte aus und machst zehn Minuten MenoYoga. Nur zehn Minuten. Du spürst, wie dein Atem ruhiger wird, wie sich deine Schultern senken, wie deine Gedanken zur Ruhe kommt. Das ist keine Esoterik, sondern pure Biologie, denn dein Nervensystem schaltet nachweislich um.

  • Hatha Yoga als Basis: das sind klassische Körperübungen, die dich kräftigen und gleichzeitig beweglich halten. Dazu kommen Yin Yoga Elementen, also sanfte, meditative Übungen, die dein Nervensystem auf einer tiefen Ebene beruhigen. Dein Parasympathikus – deine innere Bremse – bekommt endlich wieder Raum.
  • Hormonyoga: Ich habe das bei Dinah Rodriguez Hormonyoga gelernt, bei der Brasilianerin, die diese Methode in den 90er Jahren entwickelt hat. Durch Atemtechniken in bestimmten Haltungen werden hormonproduzierende Drüsen angeregt, indem die Lebensenergie Prana dorthin gelenkt wird.
  • Yoga der Energie: Noch vor Corona habe ich mich mit dem „Yoga der Energie“ beschäftigt und bei Anna Trökes  eine Fortbildung belegt. Es ist eine tantrische Tradition, die sich intensiv mit Prana, Mudras, Chakras und den subtilen Energieströmen im Körper beschäftigt. Diese Kombination ist kraftvoll – und hat eine ganz eigene Wirkung.

Schlaf, der dich wirklich erholt

Schlafprobleme sind eines der häufigsten Themen von Frauen in den Wechseljahren. Sie kommen dann häufig in Kombination mit Hitzewallungen. Aber nicht nur. Es kann auch sein, dass du aufwachst und liegst wach rum, drehst dich von einer Seite auf die andere, und irgendwann um drei oder vier Uhr morgens fragst du dich, ob du jemals wieder durchschlafen wirst. Um die Uhrzeit sind genau diese Gedanken noch schlimmer als ohnehin schon!

  • Im Kurs arbeiten wir auch mit Yoga Nidra, dem „yogischen Schlaf“, einer geführte Tiefenentspannung, eine Art Reset für dein Nervensystem. Aber mehr verrate ich dir hier nicht – das musst du einfach selbst erleben. Meine Teilnehmerinnen LIEBEN Yoga Nidra!

  • Wir schauen uns auch an, wie du Abendroutinen gestalten kannst, die deinen Körper auf Schlaf vorbereiten. Kleine Rituale, die Großes bewirken. Was, wenn du wieder durchschlafen könntest? Wie würde sich das anfühlen? Wie würde sich dein Leben verändern?

Eine Telnehmerin erzählte mir, dass sie seit drei Jahren nicht mehr richtig geschlafen hatte. Nach ein paar Wochen Yoga Nidra schrieb sie mir eine Nachricht: „Ich bin heute Morgen aufgewacht und habe geweint. Vor Freude. Ich habe durchgeschlafen. Zum ersten Mal seit Jahren.“

Das sind die Momente, für die ich Yoga und eben auch diesen Kurs anbiete!

Die Kraft der Gruppe – du bist nicht allein

Hier kommt der Teil, der mir persönlich am wichtigsten ist: Du bist nicht allein. In meinen Einzelsitzungen habe ich immer wieder gemerkt, wie erleichtert Frauen waren, wenn sie hörten, dass es anderen Frauen auch so geht.  Deshalb habe ich einen Gruppenkurs zusammengestellt, der die Symptome anspricht und Lösungen aus Yoga und Ayurveda liefert. Aber vor allem, weil der Austausch so heilsam ist wie die Übungen selbst.

Wenn du in der Gruppe sitzt und eine andere Frau erzählt, dass sie letzte Woche ihre beste Freundin angeschnauzt hat – grundlos – und alle anderen nicken und sagen „Kenne ich!“, dann wird alles etwas leichter und du kannst dich besser entspannen. Das senkt ebenfalls deinen Stresslevel: Du merkst: Ich bin okay und nicht falsch. Mein Körper macht gerade eine riesige Umstellung durch, und das ist anstrengend, braucht Kraft und Energie. Aber ich bin nicht allein.

Und wir lachen auch zusammen: Wir nehmen die Wechseljahre ernst, aber wir nehmen uns selbst nicht so bierernst. Das Leben ist schon kompliziert genug!

Gleichzeitig geht es auch darum, zu dir zu kommen. Gerade in dieser Phase im Leben einer Frau ist das so wichtig. Du hast jahrzehntelang funktioniert, für andere gesorgt, dich aufgeopfert. Jetzt ist die Zeit, in der du dich fragst: Was will ich eigentlich? Was brauche ich? Was tut mir gut? Das sind keine egoistischen Fragen. Das sind überlebenswichtige Fragen.

Ab Januar 2026 startet mein MenoYoga-Kurs, jeden Donnerstag in meiner Therapiepraxis. Wir werden zusammen üben, lachen und uns austauschen. Du wirst lernen, deine Nerven zu beruhigen, deinen Schlaf zu verbessern und deine innere Kraft entdecken.

Weitere Artikel zu MenoYoga folgen. Hier schon mal „Ayurveda und Ernährung in den Wechseljahren„. Dann wird es einen weiteren Artikel zu MenoYoga geben und einen zu „Selbstfürsorge bei Mental Load“.

Die Wechseljahre sind keine Krise. Sie sind deine MenoChance.

Wenn du neugierig geworden bist, lass uns im persönlichen Gespräch deine Fragen klären. Melde dich gern für einen kostenlosen Zoomcall an. Jetzt buchen!

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Meine Inhalte habe ich von einer KI strukturieren lassen und ich habe sie dann sprachlich ausgearbeitet. Die Verantwortung für Inhalt, Stil und Veröffentlichung liegt vollständig bei mir.

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Hallo, ich bin Annette

Ich bin Berlinerin und war 25 Jahre als Layouterin und Redak­teurin tätig. In den letzten Jahren im Job war ich kurz vorm Burnout und wurde dann ent­lassen. Auch privat habe ich Schick­sals­schläge erleben müssen.

Dabei hilft mir seit über 30 Jahren unter anderem eine regelmäßige Yoga-Praxis.

Andere Menschen begleite ich als Heil­prakti­kerin mit einer ressour­cenorien­tiert, systemisch oder mit einer Trauma­therapie.

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