Mehr Energie im Alltag – mit den sieben Chakras

Bist du manchmal platt und weißt nicht wieso? Und dann gibt es wieder Tätigkeiten, da bist du total im Flow und es kostet dich nicht nur nichts, es gibt dir sogar noch Energie. In dieser und den nächsten sieben Artikeln geht es um mehr Energie im Alltag – mit den sieben Chakras.

Energiekonzepte des Yoga

Worum geht es heute?

  • Was ist Energie?
  • Die sieben Chakras
  • Ein Einstieg für den Alltag
  • Entwicklung der Lebensbereichen
  • Ausblick und wozu?

Was ist Energie?

Ich persönlich bin ja überzeugte Stubenhockerin. Aber selbst mir fehlen die Kontakte, live, mit anderen Menschen und ich war froh, wieder einige von euch unterrichten zu dürfen. Manchen macht der neuerliche Lockdown Angst: Sie fühlen sich allein, durch das Homeoffice überfordert oder haben Angst vor Jobverlust. Und das auch noch im fiesen November. Na, schönen Dank auch! Selbst mir ist am ersten Tag das Herz in die Hose gerutscht. Gerade ich, die versucht, jede Situation als Chance zu verstehen!

Wie gehst du damit um?

Kannst du eine Chance in dem ganzen Mist erkennen?! Rein yogisch betrachtet, hatten wir im Frühjahr die Möglichkeit, uns nach innen zu wenden. Jetzt im Herbst können wir das vertiefen, dazu ist dieses Jahreszeit noch besser geeignet als das Frühjahr. Nur wie? Und warum rede ich mit dir darüber? Damit du dich nicht so allein fühlst und weil ich dir natürlich mit Yoga zur Seite stehen möchte. Die Erfahrung hat gezeigt, wie sinnvoll und begleitend Yoga ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Energien im Yoga helfen können. Genau jetzt!

Verbindung herstellen & Chance

Zum einen habe ich die Einladung an dich: Komm im Livestream mit anderen Menschen in Kontakt, verbinden dich mit uns und hol dir darüber die Energie, die du jetzt so nötig brauchst. Es ist selbstverständlich anders, aber vielleicht liegt darin die Chance: Resilienz zu entwicklen und wir können lernen, wie wir anderen zuhören, uns und sie mit unserer Präsenz unterstützen. Wir könnten also jetzt neue Fähigkeiten entwickeln…
Wow!
Das hört sich für dich jetzt vielleicht stressig an, aber hier meine Frage an dich: Woher holst du dir Energie für das alles, für diese Zeit? Für mich ist das ganz klar, sie kommt für mich aus den Yoga-Übungen und dem Austausch mit euch. Bitte melde dich bei mir, wenn dir das auch so geht und du mit mir online Yoga üben möchtest.

Wie ist das mit der Energie?

Energie allgemein kommt von der Sonne, aber auch alle anderen Elemente liefern uns Energie. In Form von Strom kann man sie nicht sehen, aber ihre Effekte wie Blitzschlag. Oder kontrollierter eingesetzt, kann man sie sehen bei einer Glühbirne, die leuchtet. Oder etwas wird bewegt, verändert, transformiert oder entwickelt.

Auch der Mensch benötigt für Bewegung, Entwicklung und Erhalt. Sie kommt aus der Nahrung, der Luft und durch geistigen Input, damit wir körperlich und geistig verdauen können. Das kennst du auch: Nach einem schweren Essen sind wir müde, die Energie wird für die Verdauung benötigt. Und wenn wir viel Denken müssen, kriegen wir auch richtig Hunger.

Wir spüren mehr nach außen gerichtete Energie im Sommer und benötigen Energie im Winter für innere Prozesse. Diese sind dann im Außen gar nicht so sichtbar: Pflanzen ziehen die Kraft nach innen. Menschen sollten das auch tun – vor den Erfindungen zur Elektrizität war das auch normal in der dunklen Jahreszeit. Und die war richtig dunkel!

Dann gibt es noch Reifungsprozesse. Hier wird Energie für die Entwicklung benötigt. Erst mit einer gewissen Reife kann der nächste Schritt eingeleitet werden: Raupe, Verpuppung bis zum Schmetterling, Embryo und Geburt. Vor dem Rennen muss man Laufen lernen!

Energie im Yoga

Und genau da setzten die Chakras an: Energie brauchen wir für persönliche und geistige Entwicklung und für die Reifung. Erst wenn die Basis stabil ist, heben wir den Kopf und sehen andere. Im Kontakt mit anderen, lernen wir dann uns wieder abzugrenzen, um dann unser Herz ganz weit werden zu lassen. Es ist also immer ein Prozess des Lernens, des Erkennens, der Öffnung nach außen, um zum Abgleich wieder nach innen zu schauen und uns zu sammeln. Tolle Sache das, ich liebe ja schematische Abläufe!

Nur läuft es ja im Leben nicht alles (und auch nicht bei den Chakras!) stringent ab – und das ist auch gut so, denn sonst wäre alles langweilig und vorhersehbar. Trotzdem helfen mir Konzepte, zu verstehen, auf welcher Entwicklungsstufe ich bin und was noch entwickelt werden darf.

Ich habe mich viele Jahre mit den Chakras und den Energien im Yoga beschäftigt. Und gerade jetzt bin ich davon überzeugt, dass dich dieses Konzept unterstützen wird und dir Klarheit bringt. Mir geht es dabei aber vor allem darum, aus Konzepten anwendbare und praktische Übungen für deinen Alltag abzuleiten. Deshalb möchte ich dir in den nächsten Artikeln (und in meinen Podcasts) die Chakras näherbringen.

Mehr Energie im Alltag – mit den sieben Chakras

In anderen Energie-Konzepten können es mehr oder weniger „Energieräder“ sein, im Yoga arbeiten wir mit sieben. Diese liegen entlang der Wirbelsäule und können grob mit Organsystemen in Verbindung gebracht werden. Manche Erkrankungen oder Störungen können auch ein Hinweise sein, dass da etwas nicht im Lot ist.

Die Chakras sammeln und verteilen Energie im Körper, wenn alles wie geschmiert läuft, gibt’s keine Klagen.Hier ist nun die Frage: Welcher Bereich benötigt gerade etwas (und was?), ist blockiert (wieso?) oder ist das Chakra nicht voll entwickelt?

Wir gehen in den nächsten Malen jedes der sieben Energiezentren durch. Dazu schauen wir uns deren Entwicklungschancen und mögliche Einschränkungen und Erkrankungen zu jedem einzelnen an. Man kann sich jedes Chakra aus verschiedenen Perspektiven anschauen: Nimm den Aspekt, der dich am meisten anspricht:

  • Du kannst das gesunde Chakra als Idealzustand und Ziel betrachten: Da will ich hin.
  • Aus Sicht einer Störungen blickst du auf körperlicher, materieller oder geistig-spiritueller Ebene drauf.
  • Oder in welchen Situationen du wie reagierst: Welches Thema wird bei dir getriggert?

Nicht alles wird für dich sofort greifbar sein. Deshalb ist es wichtig, dir Zeit zu lassen und dir das über mehrere Tag immer wieder vorzunehmen.

Warum sollte das für dich interessant sein?

Wichtig ist der praktische Alltagsbezug: Meine Vorschläge leiten dich an zu prüfen, was dir Energie bei deinen täglichen Herausforderungen gibt. Und dass du eine Idee bekommst, wo du vielleicht mal hinschauen kannst. Es geht bei einer Entwicklung ganz oft gar nicht um ein Defizit, sondern „nur“ um deine blinden Flecken.

Du erhältst Auskunft und Klarheit über dich selbst (und andere). Klarheit wiederum benötigst du, um deine nächsten Schritte zu planen – sonst tappst du im Dunkeln oder stocherst im Nebel.

Schritt eins ist also: Innehalten und Hinschauen. Dann lichtet sich oft der Nebel und der nächste Schritt zeigt sich: Nur so kannst du eine überlegte Entscheidung für die nächste Handlung treffen. In welche Richtung bewegst du dich jetzt weiter? Auf diese Weise übernimmst du mehr und mehr das Steuer über dein Leben, tappst nicht in Energielöcher und wirst nicht umgehauen von Unvorhersehbarem.

Entwicklung der Lebensbereiche

Um das mal auf die sieben Bereiche zu übertragen, umschreibe ich, was alles möglich ist. Es sind sozusagen die Themenbereich, um mehr Klarheit zu schaffen. Du erkennst, wo du vielleicht gerade Unterstützung brauchst oder auf welcher Ebene du dich herausgefordert fühlst:

1. Chakra: Wie du geerdet, kraftvoll und stark wirst. Erlebe Standhaftigkeit und Stabilität.
2. Chakra: Wie du verbunden mit anderen im Fluß des Lebens leidenschaftlich lebst!
3. Chakra: Wie du entschlossen, selbstbewusst und mutig deine Wünsche umsetzten kannst.

Das vierte Chakra verbindet im Herzen die unteren, mehr materiellen Energien mit den oberen, feinstofflicheren oder geistigen Entwicklungsmöglichkeiten. Die unteren sollten als Basis entwickelt sein, bevor wir uns ins spirituellere Gefilde aufmachen. Es gibt genügend Fälle, in denen spirituell Suchende nicht gut geerdet waren und eher geistig verwirrt wurden als die oberen Chakras wirklich weiterzuentwickeln.

4. Chakra: Wie du deine innere Haltung erkennst, Liebe geben und empfangen kannst.

In den oberen drei Chakras müssen wir mehr hin spüren als kraftvolle Körperübungen zu probieren. Das geht hierbei eher über Atem und Meditation.

5. Chakra: Wie du klar und deutlich, hörbar und sichtbar wirst und lernst deine Wünsche auszusprechen.
6. Chakra: Wie du dich mit der eigenen Intuition verbindest und die Energien gleichmäßiger fließen lässt.
7. Chakra: Wie du dich rundum, entscheidungsfreudig und klar wirst. Du weißt um die Quelle.

Ausblick und wozu?

Und wozu sollte dich das interessieren? Wie schon gesagt, um blinde Flecken zu erkennen. Selbst wenn du nichts weiter veränderst, weißt du, wann dich etwas mehr Energie kosten wird und wann dir genügend Kraft zur Verfügung steht. Du lernst dich und einen “Energiekonsum” besser kennen. Meist müssen wir, wenn wir die Technik beherrschen, weniger Kraft aufwenden. Also das Wissen um das Wie erleichtert schon immens deinen Alltag.

Tja, und das Wie kommt natürlich bei mir aus dem Yoga: Yoga Haltung von der Matte in den Alltag, Meditation als Innehalten im Alltag und Atemübungen ebenfalls an der Bushaltestelle, vor einem Meeting und im Supermarkt…

In der nächsten Folge geht es um das erste, das Wurzelchakra, um mal das Fremdwort zu bemühen: Muladhara Chakra. Es ist die Basis, die wir brauchen, um aus unseren Wurzeln heraus wachsen zu können.

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Annette Bauer

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