Chakras im Alltag

Was ist von spirituellen Konzepten zu halten und wie bringt man sie mit Entwicklung der Chakras in den Alltag – ohne unangenehm aufzufallen?
Lesedauer: 2 Minuten

Inhalte

Chakras sind Energieräder am oder im Körper, auf einer energetischen Ebene. Sie steuern unsere Entwicklung.

Muladhara, das Wurzelchakra

Chakras möchte man aktivieren, um seine Fähigkeiten im Leben optimal zur Entfaltung zu bringen. Hat man mit einem Thema Schwierigkeiten, kann man es auf energetischer Ebene bearbeiten. Mit verschiedenen Übungen aus dem Yoga kann man das jeweilige Chakra stärken. In verschiedenen Traditionen gibt es unterschiedlich viele Chakra-Systeme: Manche haben sieben, andere zwölf oder mehr Haupt- und unzählige Nebenchakras. Die drei Hauptnadis, Pingala, Ida und Sushumna entspringen dem untersten, dem Wurzelchakra im Becken. Die Kundalini verbindet die Chakras über die Nadis. Das Muladhara-Chakra ist für die materielle Entwicklung im Leben zuständig. Man vergleicht es manchmal mit den Grundbedürfnissen eines Säuglings: Nahrung, Wärme, Schutz, Selbstvertrauen und Zugehörigkeit. Durch erdende Übungen, Liebe und Fürsorge kann man das Wurzelchakra stärken. Dabei hilft Yoga mit einer täglichen Praxis sich mit Standhaltungen zu erden.

Svadhisthana und Manipura Chakra

Das Sakralchakra liegt unterhalb des Nabels. Es heißt Svadhisthana und bedeutet „die eigene Basis“. Seine Entwicklung steht im Zusammenhang mit Bewegung, harmonischen Beziehungen zu anderen, Sexualität und Kreativität. Es reguliert unsere Gefühle. Das zugeordnete Element ist Wasser, alle fließenden Bewegungen können also unterstützend wirken: Yoga, Schwimmen und Tanzen stärken das Sakralchakra. In Höhe des Solarplexus befindet sich Manipura Chakra, die leuchtende Juwelenstadt. Es steuert unsere Gaben wie Leistungskraft, Selbstbewusstsein, Willen, Motivation und Antrieb. Sein Thema ist Wohlstand und Meinungsbildung. Man kann Manipura Chakra durch gute Ernährung und Verdauung unterstützen, indem man für eine ausgeglichene Lebensweise sorgt.

Anahata und Visuddha Chakra

Nach Verwurzelung, Ausgeglichenheit und Kraft der ersten drei Chakras verbindet das Herz die unteren mit den oberen Chakras: Das Menschlich-Instinkthafte wird verbunden mit subtileren, spirituellen Lebensthemen. Im Herzen sitzt der unangeschlagene Ton, das Anahata Chakra. Das Thema ist Liebe, Respekt und Mitgefühl. Es stärkt unser Vertrauen ins Leben, Liebenswürdigkeit und Einfühlungsvermögen. Je großzügiger wir mit anderen umgehen, desto ausgeglichener werden wir selbst. Es geht um das Annehmen, was ist. Um das Anahata Chakra zu entwickeln, kann man ehrenamtliche Arbeiten übernehmen, anderen helfen, ohne einen Dank zu verlangen. Die oberen drei Chakras beginnen im Hals mit dem Kehlchakra, Visuddha, das Reinigende. Es steht für Kommunikation und regelt das Verständnis für Wahrhaftigkeit: Was wir hören (wollen) und wie kraftvoll die Stimme und unsere innere Botschaft entwickelt sind. Das Singen von Mantras hilft. Ob unter der Dusche oder im Chor, auch Stimmtraining oder eine Gesprächstherapie.

Ajna und Sahasrara Chakra

Im Kehlchakra finden wir unsere Berufung. Es befindet sich in der Mitte der Stirn im „dritten Auge“ und heißt Ajna Chakra. Hier sitzt der innere Beobachter und verleiht Unterscheidungsfähigkeit (Viveka) und Leidenschaft auf dem Weg. Es fördert die Vorstellungskraft und Weisheit, Weitblick und Klarheit. Mit Visualisierungen und Intuition kann man das Ajna Chakra stärken. Etwas oberhalb des Scheitels befindet sich das Kronenchakra Sahasrara. Man nennt es den tausendblättrigen Lotos. Entfaltet es sich, stellt es für uns die Verbindung mit dem Göttlichen her. Manche nennen es Erleuchtung oder Erkenntnis. Sehr feine Energie können wir wahrnehmen, wenn wir im Geben und Nehmen bleiben, offen sind für alle Erfahrungen. Um es zu fördern, kann man andere unterrichten, muss aber selbst ebenso weiter lernen.

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Hallo, ich bin Annette

Ich bin Berlinerin und war 25 Jahre als Layouterin und Redak­teurin tätig. In den letzten Jahren im Job war ich kurz vorm Burnout und wurde dann ent­lassen. Auch privat habe ich Schick­sals­schläge erleben müssen.

Dabei hilft mir seit über 30 Jahren unter anderem eine regelmäßige Yoga-Praxis.

Andere Menschen begleite ich als Heil­prakti­kerin mit einer ressour­cenorien­tiert, systemisch oder mit einer Trauma­therapie.

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