Manifestieren Schritt 3: Positive Anker setzen

In der Podcast Folge 21 meienr fünfteiligen Miniserie “Manifestieren” geht es heute um Schritt 3: Positive Anker setzen.

What in da house today?

  • Im Marathon-Ziel
  • eine positive Haltung einnehmen
  • Schritt 3 beim Manifestieren: Anker
  • What to do next?

… und dann sagt einer was

Kennst du das auch? Du erfährst gerade viel Erfolg, dein Umfeld sagt dir, wie super du das machst, aber du hörst nur diese eine Stimme, die etwas kritisiert. Das kann ein Kommentar im Außen gewesen sein oder etwas das du schon lange mit dir rumträgst: Eine Bewertung oder einen Satz aus deiner Kindheit und Jugend.

Bei mir war das ein als Anerkennung gemeinter Satz meiner Mutter als ich ins Ziel meines erstens Marathons einlief. Sie sagte: „Ich hätte nicht gedacht, das du das durchziehst.“ In dem Moment war mir das durchaus egal, da war so viel Adrenalin im Spiel. Aber dann ist dieser Satz doch hängen geblieben. Sie hätte das alles relativiert, wenn ich sie gefragt hätte. Ich weiß, dass sie mich geliebt und bewundert hat – zumindest hat sie das anderen Menschen immer wieder erzählt. Nur eben nicht mir oder nicht so.

Ich habe meinen Frieden mit diesem Satz gemacht indem ich positive Anker setze. Er kommt aber hoch, wenn es gerade gut läuft. Meine Lösung dazu lautet: Sei positiv! Es gibt so viel Gutes und Tolles in meinem Leben und daran denke ich dann immer. Das Beispiel mit dem Marathonzieleinlauf ist so bedeutend, weil das zwei absolut gegensätzliche Gefühle sind, die nur Minuten von einander entfernt lagen: Eines meiner größten Hochgefühle und dann dieser Satz.

Wieso kann ich das nicht vergessen?

Verdrängen hilft nicht! Wissenschaftler fanden heraus, dass das genau der falsche Weg ist: Denn dann bleiben so ein Satz unbewusst. Wir müssen uns darauf konzentrieren, damit die schlechten Erfahrungen verschwinden. Und wie? Der Yoga sagt mal wieder wie es geht: Schlechte Gewohnheiten und schlechte Erinnerungen werden durch gute überlagert und ausgemerzt! Wichtig für das Erreichen eines Ziels ist es, sich auf das Positive einzugrooven. Sich nicht beirren zu lassen und zu wissen, dass alles gut werden wird. Isso!

Machs mit Begeisterung!

Wir haben bereits über die Schritte eins und zwei zum Manifestieren gesprochen. Lass uns über ein weiteres Problem bei der Manifestation des Gesetzes der Anziehung sprechen. Zu Beginn ist es leicht sich zu begeistern, wenn du deine Ziele festlegst. Ein Anfang ist immer etwas Schönes. Aber bald kommen Zweifel, weil sich das Gewünschte nicht einstellen will. Die Schwingungen oder Resonanz in der wir den Wunsch ans Universum schicken, muss positiv sein und bleiben. Wenn ich mich also so aufführe, als wäre meine Million schon da, dann kann das Universum gar nicht anders, als diesen Zustand herzustellen.

Hört sich bekloppt an, ich weiß.

Aber die Schwingung muss im Einklang mit der Wahrheit sein. Und da das Universum vorher und nachher nicht kennt, stellt es den neuen Zustand her in dem du bereits lebst. Es muss immer in die Balance kommen: Wenn du also glücklich bist, müssen es die Umstände auch sein. Oder das Universum bestätigt einfach deine Negativität, wenn du das lieber haben möchtest?

Du musst deshalb nicht Geld ausgeben wie eine Wilde! Aber gönn dir etwas, fühle dich luxuriös und achte auf dich. Du setzt damit positive Anker! Hier lauert übrigens eine tiefsitzende Annahme, die ausgemerzt oder zumindest überarbeitet werden darf: Wie hat ein Millionär zu sein, auszusehen, was macht der so den ganzen Tag? Den meisten Millionären sieht man es nicht an.

Wenn du aber denkst, du musst dann den ganzen Tag Golf spielen und magst Golf aber gar nicht (!), dann steht dir die Vorstellung eines Millionärs im Weg, die das Zustandekommen das deines Wunsches verhindert. Uuuups! Selbst in die Pfanne gehauen! Wenn das passiert, gehe zurück auf Los, also Schritt eins, und arbeite bitte noch mal mit deinen Glaubenssätzen. Vielleicht sind das einfach nur neuentdeckte negative Glaubenssätze.

Ich kann fliegen!

Wenn du die Begeisterung (= positive Anker) verlierst, verlierst du auch alles, was du bereits hineingesteckt hast. Es ist wie bei Peter Pan: Du kannst fliegen, wenn du froh und begeistert bist, aber wenn deine glücklichen Gedanken aufhören, plumpst du runter und kommst erst mal nicht so schnell wieder in die Luft. Denn das Universum macht daraus Folgendes: „Ich glaube nicht, dass du das wirklich willst.“ Und auch du selbst fragst dich: „Will ich das überhaupt? Das fühlt sich alles so schwer an.“

Und auch hier wieder: Zurück zu Schritt eins und noch mal Glaubenssätzen überprüfen und ausmisten…

Vielleicht kommt aber auch vom Universum nicht das Richtige. Dann solltest du noch mal zurück zu Schritt zwei und dein Ziel noch klarer formulieren. Sei genau, warte damit nicht zu lange und geh einfach zurück und verfeinere dein Ziel immer ein bisschen mehr und schau, was passiert. Du merkst schon, das ist nicht mit einem mal getan, sondern eine Beschäftigung über einen längeren Zeitraum. Und auch mit jedem Wunsch auf ein Neues!

Na gut: Wenn du dann bereit bist, können wir weitermachen und gehen jetzt zu Schritt drei: Positive Anker setzen.

Manifestieren Schritt 3: Positive Anker setzen

Es geht darun, im positiven Fluss zu bleiben. Das kannst du selbst überprüfen: An einem Tag, wenn es dir gerade Bombe geht, du glücklich bist, denkst du zurück an ein schlimmes Ereignis, eine unglückliche Liebe oder einen extrem peinlichen Moment. Was passiert? Deine Stimmung geht innerhalb in SEKUNDEN in den Keller und NUR, weil du daran gedacht hast. Deine Gedanken beeinflussen aber sowas von dein Glück – da sollte man sehr auf der Hut sein, was man da so den ganzen Tag denkt. Denn genau das bekommt das Universum mit: Och, die is ja gar nicht reich, glücklich verliebt oder selbstbewusst. Ertappt!

Das größte Geheimnis

Hierin liegt das wirklich größte Geheimnis! Das hatte ich schon mal als Beispiel gebracht: Wie du es in den Wald hineinrufst, schallt es dir entgegen. So einfach macht sich das das Universum. Und dann gibt es da noch einen Satz, den du vielleicht schon mal gehört hast: „Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.“ Also wenn du das, was du dir wünschst, schon lebst, kommt mehr davon dazu. Und das ist jetzt null Spiri-Geschwurbel, sondern du kannst es sehen und erfahren. Das ist wie in der Wirtschaft: Zins und Zinseszins. Wenn du das kapiert hast, bist du
a) sofort reich und
b) wirst jeden Tag reicher und
c) es macht deine Million sofort realistisch und machbar.

Also FANG AN – womit auch immer, den Grundstock für dein Ziel zu legen.

Auf die Dauer hilft nur Bauer!

Ein Beispiel: Ich hatte mich direkt nach meiner Lehre für einen Job beworben. Viele jungen Menschen wären da unsicher gewesen. Aber ich wollte diesen Job, da kam ein Nein gar nicht in Frage! Also habe ich mir eine Unsicherheit gar nicht erst erlaubt, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich etwas NICHT lernen könnte. (Das glaube ich übrigens bis heute!)

Deshalb habe ich das auch so im Vorstellungsgespräch gesagt. Das war mein erstes Bewerbungsgespräch und ich bekam den Job, weil ich nicht lange gefackelt habe. Ein paar Monate später haben mir die Kollegen dann erzählt, der Geschäftsführer hätte mich als die neue Powerfrau angekündigt. Anders war es dem Universum gar nicht möglich, die Sache zu regeln! Das kann man natürlich auch anders lesen: Damals gab es nicht viel Fachkräfte auf dem Gebiet. Aber das ist eine andere Geschichte!

Bitte versteh das positive Prinzip dahinter: Egal wie man das sieht, es verleiht mir bis heute Durchsetzungskraft, Glauben, Präsenz, nenn es wie du willst. Ja, ich kann den Leuten echt Angst machen mit meinem unglaublichen Selbstbewusstsein.

ABER: Natürlich kenne ich auch andere Tage (heute zum Beispiel). Und was mache ich dann? Das, was in in diesem dritten Schritt sooooo wichtig ist: Positiv denken, dann direkt zum vierten Schritt, ins Handeln kommen. Es ist wichtig, dann etwas tun.

Synchronizität ≠ Zufall

Das mit dem Job hätte also auch Zufall sein können, sagst du vielleicht jetzt. Klar. Nach dem Buch von Esther und Jerry Hicks geht es darum, Synchronizitäten zu erkennen, und das nicht als Zufall abzutun, was dir im Leben passiert. Da sind wir wieder in guter yogischer Tradition mit Karma als Folge deines Handelns!

Wie startet mal also eine Anziehung von positiver Kraft? Wir wollen ja mit einer positiven Grundeinstellung den Boden für diese Synchronizitäten schaffen. Besonders in der Zeit vom Setzen des Ziels bis zum Erreichen ist Positivität so wichtig. Wenn du nicht daran glaubst, wird es schwer für dich. Aber wie kann man 100% der Zeit positiv und glücklich sein? Klar, geht gar nicht. Aber das musst du auch nicht. Genau deshalb sind positive Anker soooo wichtig!

Du musst dich immer wieder selbst daran erinnern, über dein Ziel und deine Absichten klar zu werden, dich darauf zu konzentrieren. Mach was dafür nötig ist und halte dich nicht mit anderem Kram auf. Wenn du dich in Bezug auf dein Ziel super fühlst, wirst du auch beginnen, auf subtileren Ebenen in die richtig Richtung zu wirken.

Was sind positive Anker?

Ein paar Beispiele für positive Anker:

  • Erinnerungen ins Handy speichern.
  • Erinnerungen auf den Computer installieren.
  • Erinnerungen in deinen elektronischen Kalender setzen, die im Laufe des Tages aufploppen.
  • Nimm ein Foto auf von deinem Traum(-strand, -haus, -auto, also Deins eben) und mach es auf deinem Handy zum Hintergrundbild.
  • Ändere dein Passwort auf dem Computer in „dubistreich“ oder „Villenbesitzer“ oder konkreter und was eben dein Ziel ist.
  • Lies nur positive Bücher.
  • Hör positive Musik .
  • Schau inspirierende Filme.
  • Visualisiere deinen Erfolg: Wie fühlst du dich, wenn du dein Ziel erreicht hast? Dabei helfen geführte Meditationen.
  • Mach Visualisierungsübungen.
  • Stell dir plastisch vor wie du dein Ziel erreichst: Was machst du dann, wem erzählst du das als erstes? Wie wird dein Leben dann sein?
  • Wenn du einen Vortrag darüber halten könntest, wie du es geschafft hast, was würdest du erzählen?
  • Führe ein Journal genau darüber: Schreibe darüber immer und immer wieder.
  • Kreiere ein Visionboard und wenn du es erstellt hast, mach es zu deinem Bildschirmschoner und schau es dir jeden Tag an.
  • Singe und tanze dein Ziel! Stell es dir so plastisch wie möglich vor, werde kreativ!
  • Schreibübung: Jeden Tag dein Ziel aufschreiben, einigen wir uns auf dreißig mal? Oder mehr?

Wie doll willst du dein Ziel erreichen? Dan machst du eben noch mehr davon… Tu es wirklich und denk nicht nur darüber nach! Es geht darum, nichts dem Zufall zu überlassen und all diese kleinen Lücken zu schließen Zeit, damit alles aufeinander aufbaut.

Warum sind all diese kleinen Dinge so wichtig?

Machen diese positiven Anker wirklich einen großen Unterschied? Doch, sie tun es wirklich. Die Magie liegt im Detail.

Ich denke immer noch an mein erstes Joggen draußen, nach dem ich jahrelang nur auf dem Laufband trainiert habe: Ich hatte einen Hustenanfall und dachte, das geht so nicht. Zwischen diesem Hustenanfall und meinen Marathonzieleinlauf lag ein Jahr. Das weiß ich so genau, weil ich vom Fitnessstudio aus auf dem Laufband trainierend den Zieleinlauf beobachtet hatte. Da habe ich beschlossen: nächstes Jahr mach ich da mit!

Ich denke auch an alles, was ich darüber gelesen und dafür getan habe, um das alles gut hinzubekommen. Ich habe es SO gut gemacht, dass ich im Ziel hätte weiterlaufen können! Es war in dem Moment so herrlich anstrengungslos und so selbstverständlich, dass ich das schaffe. Mit Hilfe von Freunden, guter Ernährung, Disziplin und immer wieder diese Vision wie ich da einlaufe. Genau da und genau so. Ich wusste das vorher, ich hatte es gefühlt. So bereiten sich große Athleten auf ihre Wettkämpfe vor, wieso also nicht auch ich.

Wieso nicht auch du?

Nimm es ernst, nimm dich und dein Ziel ernst und mach es zur Priorität in deinem Leben. Es wird gelingen und ja, das ist so einfach! Mit Geduld, Disziplin und dem Ziel im Blick, schaffe ich fast alles. Und du musst es ja nicht mit einem Marathon als erstes versuchen, nimm doch erst mal ein leichteres Ziel…

Es ist keine Magie, es sind nur diese kleinen, aber stetigen Verbesserungen. Manifestieren bedeutet nur, etwas real zu machen. Mit Ankern überlässt du nichts dem Zufall und du selbst gibst dein bestes: So entsteht überhaupt erst die Möglichkeit, dass es wahr werden kann. So wie mein Marathon-Erlebnis kann auch dein Ziel wahr werden, wenn du diese Schritte anwendest und tief in deinem Leben und Denken verankerst.

Der nächste Schritt ist Handeln. Triff also eine Entscheidung: Willst du weitermachen? Möchtest du dein Ziel verwirklichen? Dann übernimm Verantwortung für dein Ziel und dein Handeln dafür. Wie gesagt: Mach es zu deiner Priorität

Das wird einen großen Unterschied machen.

Schreib mir gern in den Kommentar, iwe du das siehst. In der nächsten Woche geht es im Schritt 4 darum, den Hinter hoch zu bekommen!

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Annette Bauer

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